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Theaterpädagogik

Theaterpädagogin sind Sie? Wie interessant! 

Und was ist das? Die Theaterpädagogik hat viele Wurzeln, als Wissenschaft ist sie jung, als künstlerische Praxis gibt es sie schon länger als den Begriff selbst. Ich selbst komme aus der künstlerischen Praxis, beginnend Ende der 70er Jahre in der BRD.

Seit 20 Jahren ist die Theaterarbeit das, was mich ernährt. Ich verstehe etwas von kreativen Prozessen. Ich brenne für gesellschaftspolitische Themen. In der theaterpädagogischen Ausbildung habe ich das Handwerk erlernt, das ich für die partizipative Theaterarbeit brauche und gebe es als Dozentin gerne weiter.

Die Theaterpädagogin als Coach, die das Ausdrucksspektrum der Einzelnen freilegt, den Suchprozess einer Gruppe professionell begleitet und die ihre künstlerische Erfahrung und ihr Können einem Ensemble zur Verfügung stellt und dabei gesellschaftlich relevante Themen im Blick hat. Regiearbeit in der Theaterpädagogik ist Ensemblearbeit, partizipative Führung und künstlerisches Formbewusstsein. Und es ist vor allem ein Inszenieren in kollektiven Theaterprozessen und entspricht damit dem heutigen Selbstverständnis der Freien Darstellenden Künste.

Regisseurin, Theatermacherin, Theaterpädagogin, Vermittlungsexpertin? 

Performative Künste? Darstellendes Spiel? Kulturelle Bildung?

Der Diskurs über unsere Berufsbezeichnung wird seit Jahren geführt. Das eigene Rollen- und Selbstverständnis stetig zu überprüfen und zu reflektieren ist hilfreich und auch mir wichtig. In meiner Praxis lassen sich die Bereiche jedoch nicht immer scharf abgrenzen, sie hat viele Schnittstellen, je nachdem mit wem und für wen ich arbeite. Daher erzähle ich von meiner Praxis.